KeyboardPartner B3 Clone HOAX |
Zurück zur ToneWheel Hauptseite |
|
HOAX steht kurz für Hammond On A Xilinx FPGA und ist ein völlig neuer Ansatz einer Hammond-Emulation. Das Soundmodul HOAX verwendet weder Computer, Signalprozessoren, Sample-Player oder analoge Elektronik zur Nachbildung des Hammond-Klangs. Stattdessen wurden die Original-Baupläne einer Hammond B3 in ein detailliertes physikalisches Modell umgesetzt und dieses in digitaler Form in eine frei konfigurierbare Logik mit rund 400.000 Gatterfunktionen programmiert. HOAX emuliert also nicht, sondern erzeugt den Original-Klang anhand eines physikalisch-elektrischen Modells in Echtzeit. Eindrücke vom TASTENFESTIVAL 2011 IN HERDECKE mit diversen Hörbeispielen unserer HOAX-Platine |
|||||||||||||
HOAX Technische DemonstrationSehen Sie sich erst einmal dieses kurze Demo-Video des HOAX-Prototypen an, dass (für unsere Spezialisten) die technischen Hintergründe erläutert und ein paar kurze Klangbeispiele liefert: |
|||||||||||||
|
Das neuartige Konzept bietet eine Fülle von Vorteilen: HOAX ist völlig latenzfrei (d.h. es gibt keinerlei Verzögerung zwischen Tastendruck und Klangereignis), weil nichts berechnet werden muss - die 91 Tonewheel-Signale stehen wie im Original ständig bereit und müssen nur eingeschaltet werden. HOAX ist unbegrenzt polyphon - es können alle Tasten gleichzeitig gedrückt werden, ohne dass Noten verlorengehen. HOAX stürzt nicht ab, weil es auf reiner Hardware beruht. HOAX klingt lebendig, weil keine Phasenbeziehungen zwischen den separaten digitalen Tonewheels bestehen - und nebenbei natürlich alle "Unzulänglichkeiten" der echten Hammond übernommen wurden: Leakage/Übersprechen, Schlupf und mechanische Unwucht der Tonewheels (Flutter), unterschiedliche Klirrfaktoren und Ausgangsspannungen der Pickup-Spulen und Filter, Vibrato/Chorus-Scanner mit digital nachgebildeter LC-Laufzeitkette, Percussion 2nd/3rd in den amtlichen Variationen Slow/Fast und Normal/Soft, Foldback (Repetition oberer Fußlagen) und exaktes Tapering (Lautstärkeverlauf einer Fußlage über die ganze Tastatur) sowie natürlich das mechanisch zufällige Aufschlagen der 549 Tastenkontakte pro Manual, das den Hammond-typischen "Klick" erzeugt. Klangbeispiele der HOAX-Platine gibt es hier oder hier als MP3, immer abwechselnd mit echter B3 zusammen an einem Leslie 147. Hören Sie den Unterschied? Kleiner Tipp: HOAX war bei diesen Aufnahmen um einen Halbton transponiert. Wie bei einer echten Hammond kann man beim HOAX kein Keyclick, kein Leakage usw. "einstellen" - es ist einfach wie beim Original vorhanden! Der absolut naturgetreue HOAX-Keyclick ist nicht etwa ein zugemischtes Rauschsignal, sondern entsteht durch zufälliges "Prellen" der Tastenkontakte ganz von allein, und das sogar abhängig von der Anschlagsgeschwindigkeit. Es besteht allerdings die Möglichkeit, Ihren HOAX zu "personalisieren", also mit einer ganz persönlichen "Alterung" des Generators, der Vibrato-Linebox und der Tastenkontakte zu versehen - von ladenneu bis abgenudelt ("vintage"). Bei der Drawbar-Bedienung auch während des Spiels gibt es keine Verzögerungen - sie verhalten sich wie das Original. HOAX emuliert allerdings keinen Leslie-Lautsprecher. Wenn Sie kein echtes Leslie besitzen, empfehle ich den Ventilator von Neo Instruments, sicherlich die beste 122-Emulation, die ich kenne. HOAX kann die Basspedal-Fußlagen 8' und 16' mit einstellbarem Sustain versehen (abschaltbar). Per Split-Funktion (Registerschalter) kann der Bass-Sound auf das (Unter-)Manual gelegt werden. Übrigens hat HOAX standardmäßig keinen 16'-Foldback in der untersten Oktave des Untermanual, was beim Original viele "Handbass-Organisten" nervt, da der Bass hier dünn und leise wird. Ich kann dieses "Feature" auf Wunsch bei Ihrem Exemplar aber gern wieder einschalten. HOAX kann zwar über MIDI angesteuert werden, fragt Tastaturen aber bevorzugt selbst ab: Dadurch vermeidet er MIDI-Latenzen und die leidigen MIDI-Notenhänger. Bei direktem Anschluss von (bis zu) 2 Tastaturen und Basspedal über die unten aufgeführten Scan-Platinen stehen natürlich auch (je nach Scan-Platine) anschlagdynamische MIDI-Signale am Ausgang zur Verfügung. Um mit der HOAX-Platine eine funktionsfähige einmanualige Orgel aufzubauen, benötigen Sie in der Minimalversion lediglich 9 Zugriegel (oder Schieberegler) sowie 8 Registerschalter (notfalls einfache Kippschalter). Die HOAX-MIDI-Implementation beschränkt sich auf Note-ON/OFF-Befehle und Programmwechsel (Presets), für OM, UM und Pedal sind drei fortlaufende Kanalnummern 1, 2, 3 vorgesehen (Startadresse einstellbar). HOAX nimmt derzeit keine MIDI-Controller-Werte entgegen. Grund: MIDI ist für 9 oder 18 gleichzeitig bediente Controller (Zugriegel) schlicht zu langsam; es machen sich störende Lautstärkesprünge und erhebliche Noten-Latenzen bemerkbar. Wenn Sie meinen, für Ihr Projekt so etwas zu benötigen, sprechen Sie mich bitte an (EMail genügt).
HOAX EinbautenHOAX kann prinzipiell in jede Orgel nachträglich eingebaut werden; im nächsten Video sehen Sie eine mit einer HOAX-Platine nachgerüstete defekte Hammond XB-2, angeschlossen an ein Neo Instrument Ventilator (Leslie-Simulator):
HOAX-Einbauten in Ihr Instrument können in meiner Werkstatt vorgenommen werden; bitte stimmen Sie diesbezüglich einen Termin ab. Folgende Werkstätten und Techniker nehmen HOAX-Einbauten vor:
Testimonials |
|||||||||||||
|
|
Joe Dinkelbach: "Unglaublich, vor allem das Spielgefühl!" |
||||||||||||
|
|
Lutz Krajenski: "Klingt echt geil. Bau mir sofort einen!" |
||||||||||||
|
|
Rainer Schallenberg: "Ich habe das elende Notebook mit der Hammond-Emulation gleich von der Bühne verbannt. Dein HOAX ist der absolute Hammer. Bau mir sofort noch einen!" |
||||||||||||
HOAX KitsHOAX ist in einer Vielzahl von Versionen lieferbar; Anpassungen an bestimmte Orgeln/Keyboards/Tastaturen ist so gut wie immer möglich. Bitte fragen Sie diesbezüglich per EMail an. Maßstabgetreue Platinenzeichnungen und alle Schaltpläne finden Sie hier: HOAX Technical Documents Zur Übersicht habe ich hier die wichtigsten Platinen aufgeführt: HOAX 2.1.S (Grundplatine mit Klangerzeuger). Anschluss von 9 oder 18 Drawbars plus 3 Drawbars Bass und Bass-Sustain (gleichspannungsgesteuerte Eingänge 0 bis 3.3V), 16 Register-Schalter, je 8 Presets für Ober- und Untermanual, Memory-Button und -LED, Vibrato/Chorus-Drehschalter, 1 bis 3 Scan-Platinen/Manuale. Audio-Ausgang (ohne Lautstärkeregelung) auf Cinch 300 mV, getrennt für Bass und Manuale. MIDI-Eingang und -Ausgang. Stromversorgung 5V/250 mA stabilisiert. Preis 349 Euro. HOAX 2.1.T (Grundplatine mit Klangerzeuger) wie vor, jedoch Anschluss von 16 Tastern und 16 LEDs anstelle der Registerschalter. Bei bestimmten Platzverhältnissen empfiehlt es sich, statt Register-Schalter simple Taster (z.B. Digitast von Schadow, Taster Baureihe 6425 von Marquardt oder Illumec-Reihe von MEC) einzusetzen, beispielsweise mit dem (rein passiven) ButtonPanel8 (siehe unten, wird zweimal benötigt). Mit zwei ButtonPanel8 erhalten sie 12 Registerschalter für Percussion und Vibrato sowie 4 gemeinsame Presets für beide Manuale (andere Ausführungen auf Anfrage). Preis 369 Euro.
Die HOAX-Grundplatine lässt sich problemlos über MIDI ansteuern, Sie benötigen hier nur die HOAX-Grundplatine mit den anzuschließenden Bedienelementen (Zugriegel, Registerschalter). HOAX empfängt MIDI-KeyOn/KeyOff-Messages auf Kanal 1 bis 3 für zwei Manuale plus Basspedal. Anmerkung: Ab Firmware-Version 1.85 enthält die HOAX-Platine einen gleichspannungsgesteuerten Schweller-Eingang (0..3,3V), eine digitale AO28-Vorverstärker/Triodenemulation und eine digitale Effekt-Loop für eine externe Leslie-Simulation (in Planung). Der unten aufgeführte Vorverstärker PreHOAX wird nicht mehr zur Schwellersteuerung benötigt und ist rein optional. HOAX ScanplatinenDeutlich schneller als MIDI sind eigene, direkt mit HOAX verbundene Tastaturen und Basspedaltasten. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten: Sie können beispielsweite Tastaturen des italienischen Herstellers Fatar verwenden (Vertrieb: Doepfer Musikelektronik oder B.A.S.S.), für deren Anschluss die Scan-Platine FatarScan2 entworfen wurde. Oder Sie verwenden bereits vorhandene Tastaturen. Besonders einfach ist der Anschluss, wenn die Tastatur einzelne Schaltkontakte mit gemeinsamer Sammelschiene besitzt (wie bei den meisten Orgeln aus der Analog-Aera). Für solche Tastaturen sind die Scan-Platinen OrganScan61 oder OrganScan16 vorgesehen. Der direkte Anschluss an Matrix-Tastaturen (wie in moderneren Synthesizern und Orgeln, ab ca. 1983) ist grundsätzlich möglich, aber immer mit gewissen Anpassungen verbunden. Im Zweifelsfall ist es einfacher, HOAX doch über den MIDI-Ausgang des Instruments anzusteuern. FatarScan2
Scanplatine FatarScan2, zum Anschluss von 1 oder 2 handelsüblichen (z.B. Doepfer Musikelektronik) Fatar-Matrix-Tastaturen mit bis zu 61 Tasten (z.B. die Typen 61TP/8O -Waterfall oder 61TP/9S) . Gleichzeitiger Anschluss von zwei Tastaturen möglich (ober- und Untermanual). Bei Anschluss dieser Platine liefert HOAX ein anschlagdynamisches MIDI-Signal. Preis 59 Euro. Teilbestückt für 1 Manual 49 Euro. Auch als unbestückte Leerplatine lieferbar, Preis 24 Euro. Optional: Fatar-Anschlusskabel-Satz Pfostenverbinder auf Minimodul-Steckverbinder 16pol. wie auf den Fatar-Tastaturen, Preis pro Manual 10 Euro. OrganScan61Scanplatinen-Satz OrganScan61-3 (3 Platinen vorn rechts im Bild), zum Anschluss von Tastaturen mit einfachen Einschaltkontakten (z.B. Hammond Aurora usw., uralte Wersi- und Böhm-Modelle) mit bis zu 61 Tasten. Benötigt pro Taste einen Schaltkontakt nach Masse oder (über Vorwiderstand) negativer Spannung. MIDI-Ausgang des HOAX ist hierbei nicht anschlagdynamisch. Satz aus drei Platinen für Obermanual und Untermanual je 61 Tasten, Basspedal 25 Tasten. Preis 129 Euro. Auch als Leerplatinen lieferbar (unbestückt, zum Selberlöten), Preis 50 Euro. Scanplatine OrganScan61, wie vor, jedoch einzelne Platine für 61 Tasten. Erweiterbar wie oben. Preis 49 Euro. Auch als Leerplatine lieferbar (unbestückt), Einzelpreis 18 Euro. OrganScan16Scanplatinen-Satz OrganScan16-4 (Platine vorn rechts im oberen Bild, unteres Bild zeigt beispielhaften Einbau in eine B200), vier Scan-Platinen zum Anschluss von Tastaturen mit einfachen Einschaltkontakten (z.B. Hammond Aurora usw.). Benötigt pro Taste einen Schaltkontakt nach Masse oder (über Vorwiderstand) negativer Spannung. Besonders einfache Verdrahtung durch schmale Bauform, kann direkt an die Tastenkontakte gelötet werden. Zum Anschluss von zwei Tastaturen wird nur ein 10pol. Flachbandkabel benötigt. Satz aus vier Platinen für ein Ober- oder Untermanual (je eine Platine für 16 Tasten!). Preis 94 Euro. Auch als Leerplatinen lieferbar (unbestückt - Achtung, SMD-Bauteile!), Preis 14 Euro pro Platine. Weitere Versionen (44 oder 49 Tasten) auf Anfrage. PreHOAXVorverstärker-Platine PreHOAX (Bild Mitte), Röhrenvorverstärker, mit gehörrichtiger Schweller-Lautstärkeregelung, einstellbarer Limiter/Overdrive, Hallverstärker für Transistor-Hallspiralen, Stromversorgung. Schweller-Steuerung gleichspannungsgesteuert, z.B. über Yamaha FC7-Pedal (Musik-Fachhandel). Exakte Reproduktion von Frequenzgangs und Klirrfaktoren des AO-28-Preamps (Röhrenverstärker-Chassis in Hammond B3 und A100). Umgeschalteter Frequenzgang je nach Vibrato-Stellung. Ausgang 1Veff. Stromversorgung 12V/400 mA (erzeugt hieraus auch 5V-Spannung für HOAX). Preis 179 Euro. Optional passendes Schaltnetzteil für 230V-Betrieb (Chassis oben links im Bild), Preis 49 Euro. Anmerkung: Ab Firmware-Version 1.85 enthält die HOAX-Platine selbst einen gleichspannungsgesteuerten Schweller-Eingang (0..3,3V), eine digitale AO28-Vorverstärker/Triodenemulation und eine digitale Effekt-Loop für eine externe Leslie-Simulation (in Planung). Der PreHOAX wird nicht mehr zur Schwellersteuerung benötigt und ist rein optional. Für die OptoScan-Platinen mit Einzelkontakt-Simulation kontaktieren Sie bitte Gerrit Kuhlendahl von B.A.S.S. HOAX Presets/TabsHOAX kann in der Basisversion je acht Presets für OM und UM (einschl. Bass) abspeichern. Dafür sind 3 binär kodierte Schalter-Eingänge pro Manual vorhanden, die jeweils 2^3 = 8 verschiedene Presets repräsentieren, wovon 1 "Preset" für die Live-Einstellung (direkte Zugriegel- und Register-Bedienung) reserviert ist. Ebenfalls vorhanden ist ein Eingang für einen Taster und ein Ausgang für eine LED (als Memory-Taster mit Speicher-Bestätigung durch blinkende LED). Preset16Eine Erweiterung mit ein oder zwei Preset-Platine(n) Preset16 auf max. 15+1 Presets pro Manual ist ebenso möglich:
Die Bedienung ist hierbei besonders einfach: Zugriegel und Tabs im Live-Preset 0 wie gewünscht einstellen, dann einen der Preset-Taster 1..15 auf dem Panel etwa zwei Sekunden gedrückt halten, bis LED aufblinkt. Die Live-Einstellung ist nun dort abgelegt. Ebenso kann ein Preset auf ein anderes kopiert werden: Zu kopierendes Preset aufrufen, dann Ziel-Taster für zwei Sekunden drücken. Das Preset16-Panel gibt es als Basisversion wie abgebildet mit 16 hochwertigen Marquardt-Tastern und LEDs bestückt zum Preis von 85 Euro. Darin ist die abgebildete Frontplatte nicht enthalten, da diese auf das jeweilige Instrument angepasst wird. Eine "Frontplatten Designer"-CAD-Datei zur professionellen Fertigung bei Schaeffer Apparatebau mit den richtigen Taster-Ausschnitten schicke ich Ihnen gern zu. Die Frontplatte können Sie dadurch leicht Ihren Bedürfnissen anpassen. ButtonTab8Die ButtonTab8-Platine kann als 8fach-Register-Tastensatz verwendet werden, wenn Sie HOAX 2.1.T verwenden. Mechanische Ausführung wie Preset16, jedoch nur 8 Taster. Für eine zweimanualige Orgel werden zwei ButtonTab8-Platinen benötigt. Preis für eine bestückte Platine 35 Euro. Schaltpläne und Anschlussbelegungen zu allen HOAX- und Zubehör-Platinen |
|
|